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Den Kühlschrank leer essen…

Kennt Ihr dass, wenn auf einen Schlag der Kühlschrank zu explodieren scheint, alle Schubladen voll sind und man schon beim Öffnen unbewusst die Luft anhält (es könnte einem ja etwas entgegen kommen…). So geht es mir gerade, der Kühlschrank quillt über mit kalten Getränken (die auf heiße Tage warten), all dem frischen, knackigen Obst und Gemüse, den Kräutern… Also habe ich beschlossen der Fülle zu Leibe zu rücken und das Mittagessen aus schon vorhandenen Zutaten zu zubereiten. Es wurde ein leichter und leckerer Tomatensalat mit Champignons und viel Basilikum. Im Handumdrehen gemacht und ein erfrischender Smoothie zum Nachtisch. Nicht ganz so schnell gemacht… aber dazu später mehr…

Für den Salat braucht Ihr 2 Tomaten, eine Hand voll Champignons, Zitronensaft, viel Basilikum, gutes Olivenöl und Essig Eurer Wahl. Die Tomaten kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser übergießen und die Haut abziehen. In Scheiben schneiden und auf einen Teller geben. Die Champignons säubern und in feine Scheiben schneiden (ich habe dazu meinen für mich unverzichtbaren Hobel genommen), mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln und auf die Tomaten geben. Mit Basilikum nach Wunsch bestreuen. 2 Esslöffel Olivenöl mit 1 Esslöffel Essig vermischen bis die Sauce sich bindet und über das Gemüse geben. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.
TomatensalatCollageTomatensalatWeb-1

 

Der Smoothie. Was soll ich sagen. Ich hatte noch eine Handvoll rote Johannisbeeren im Kühlschrank. Nicht mehr und nicht weniger. Direkt daneben stand ein Zitronenjoghurt. Sofort hatte ich den Geschmack eines herrlich erfrischenden, seidigen Smoothies im Mund. Der ideale Nachtisch! Und dann musste ich 2 Dinge realisieren: zum Einen zerkleinert mein Blender (und ja, es ist ein ganz normaler, kein Hochleistungsblender (Wunschliste auf, Blender dazu)) zwar das Fruchtfleisch, jedoch ganz und gar nicht die vielen kleinen Kernchen der Frucht. Der Traum des seidigen Gefühls im Mund zerplatzte also im Bruchteil der Sekunde. Und zum Anderen ist Zitronenjoghurt bei weitem nicht süß genug, um die Säure der Johannisbeeren wieder wett zu machen. Mein Smoothie war also kernig und viel, viel, zu sauer, überhaupt kein Genuss!  Zugegebener Weise war ich kurz versucht das Ganze einfach in den Abguss zu schütten, aber ich hasse es Lebensmittel zu verschwenden. Also habe ich als erste Sofortmaßnahme das Ganze durch ein Sieb gestrichen, um die Kernchen los zu werden. Zudem griff ich nach dem stets vorhandenen Läutersirup ( Zuckersirup) und wollte dazu noch etwas Eis crushen, um die Säure deutlich zu reduzieren. Der Weg zu den Eiswürfeln führte an ein paar tiefgefrorenen Erdbeeren vorbei (Reste vom letzten Eis machen…) und so wanderten diese zusammen mit den Eiswürfel zum Zerkleinern in den Blender. Dazu noch ein Teelöffel Läutersirup und natürlich wieder die (jetzt kernfreie) Johannisbeer-Joghurt -Mischung und alles noch einmal ordentlich zusammen gemixt. Und jetzt, zu meiner großen Freunde hatte ich ein Glas feinsten Smoothie, erfrischend und eiskalt und nahezu seidig in der Konsistenz. So ganz empfehlen kann ich das Rezept aber nicht, es ist dann doch etwas zu aufwendig. Aber solltet Ihr gerade eine Handvoll Johannisbeeren und einen Zitronenjoghurt im Kühlschrank haben, dann nur zu…

 

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